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Die
unbekannten Ersten - zum Staunen
„Die Salier. Die Geschichte
der Herrscherdynastie“
Von Cay Meyer
Etwas
fehlte, etwas funktionierte nicht mehr. 1024 wurde ein König, es war
Konrad II., aus den Notwendigkeiten der Zeit inthronisiert. Die Salier
hieß sein Geschlecht - oder besser: wurde es genannt -, denn in die
Wiege gelegt war dem ersten deutschen Königshaus nichts. Ihr Geschlecht
überdauerte weder durch Nachfahren - gerade mal vier Generationen hielt
es sich- noch durch historische Erinnerung: ganz anders als ihre Taten.
Tiefe Spuren: Der Canossa-Gang 1077 durch Heinrich IV., dem vorletzten
Salier. Und das Fehlen eines dynastischen Regierungssitzes, stattdessen
die Gründung vieler Pfalzen. Dieses Merkmal der deutschen Könige und
Kaiser, ihre Stärke erst und später ihr Makel.
Doch in diesem Buch wird nicht
sinniert und in die Zukunft geblickt, es wird gestaunt und darf gestaunt
werden. So geraten die Beiträge zu den Hintergründen „Organisation und
Reichsverfassung der Salierzeit“ und „Ein Reich ohne Hauptstadt -
Pfalzen, Pfalzstifte und Reichsklöster“ zu spannenden Ausführungen. Die
Reiseziele führen unter anderem nach Goslar, Cluny, Aachen, Speyer. Den
Insignien der Macht und ihrer prachtvollen Ausführung ist das letzte,
bunt bebilderte Kapitel gewidmet.
Die Salier gehören genauso zum
geschichtlichen Kontext wie die Welfen und Staufer. Das Büchlein gibt in
positivem Sinne in Reiseführerqualität eine Zusammenfassung dieser
grundlegenden Epoche.
Die Salier: Die Geschichte der Herrscherdynastie
Imhof Verlag,
Broschiert, 120 S., EUR 9,95
ISBN 978-3865683724,
Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 12 x 1 cm
hoch

Her mit dem Parkhaus!
Joachim Kleinmanns: Parkhäuser.
Architekturgeschichte einer ungeliebten Notwendigkeit
Von Bettina Meinzinger
Der
im hessischen Marburg ansässige Jonas Verlag kann mit einem
erstaunlichen Katalog kurioser Kulturgeschichten aufwarten – der des
Reisekoffers, des Babyphons oder der Bienenhaltung in Oberhessen etwa.
Nach seiner „Kleinen Kulturgeschichte der Tankstelle“ erscheint nun
Joachim Kleinmanns Betrachtung des Parkhauses. Die Beschäftigung mit
diesen dem Automobil geschuldeten Architekturen scheint dabei aus einem
schrullig-masochistischen Bedürfnis herauszugehen, blitzt doch
Kleinmanns prinzipiell ablehnende Haltung dem Auto gegenüber an einigen
Stellen des Buches auf, etwa wenn er schreibt: „Straßen, Plätze, jedes
freie Eckchen ist ohne Rücksicht auf Menschen […] mit fahrenden und
stehenden Automobilen verstopft, also als Bewegungsraum besetzt, und
ästhetisch verschandelt“ oder wenn es um die Beschattung von Parkplätzen
geht: „Es wurde auch hier nur aus dem Blickwinkel des Auto fahrenden
Menschen gedacht, dem das Aufheizen seines Wagens in der Sonne erspart
werden sollte. Dass sein Fahrzeug im Weg stand und die Gegend
verschandelte, wurde nicht thematisiert.“
Also her mit dem Parkhaus! Dass dieses mehr ist als ein hässlicher,
grauer Betonklotz wird auf knapp 200 Seiten äußerst detailliert, um
nicht zu sagen zu detailliert dargelegt. Da ist die Rede von
Rampengaragen, Split-Level-Garagen, einfachen Wendelrampen, oder
doppelgängigen Rampen, deren Bauweise sich vom Treppenbau ableitet.
Andersherum wurde die Architektur der Parkrampengarage von Frank Lloyd
Wright und Hilla von Rebay für das Guggenheim Museum in New York
übernommen. Auch Umnutzungen sind möglich, so beherbergt die ehemalige
Mel’nikovs Bakhmetevsky Garage in Moskau heute ein Zentrum für
Gegenwartskunst.
Hochgaragen, die zu ihren Anfangszeiten prunkvoller auch als Autohotel
bezeichnet wurden, sollen vor allem möglichst platzsparend viele Autos
aufnehmen und dabei wirtschaftlich sein. So wie heute oft Büros oder
Ladengeschäfte in den Bau integriert werden, beherbergte beispielsweise
die Großgarage Süd in Halle an der Saale (1927-29) unter anderen Schlaf-
und Waschräume für die damals noch üblichen Chauffeure und einen „amerikanische[n]
Frisiersalon für Damen und Herren.“
Wie der Buchtitel schon verspricht, handelt es sich bei dieser
Abhandlung der Geschichte des Parkhauses, aber weniger um eine
Kulturgeschichte als um eine Architekturgeschichte, weshalb mit solch
interessanten Beobachtungen eher gespart wird und sich ein Großteil des
Textes so liest: „Die Stahlkonstruktion [des Universitätsparkhauses
Tübingen] wurde von Krupp in Duisburg-Rheinhausen geliefert.
Grundelement dieser Systemgarage ist ein Quader von 16 m Länge, 2,50 m
Breite und 2,65 m Höhe. An jeder seiner Ecken befindet sich eine
Stütze. Die Geschossdecken bestehen aus einer vorgefertigten
zweiteiligen, 10 cm starken Stahlbetonplatte von jeweils 2,50 × 8 m. Die
insgesamt 16 m Länge setzen sich aus einer 6 m breiten Fahrgasse und
einem Stellplatz von 5 m Tiefe zu beiden Seiten der Fahrgasse zusammen.
Abzüglich der Konstruktionshöhe der Decke von 0,55 m bleibt bei der
verwendeten Stützenhöhe von 2, 65 m eine Lichte Höhe von …“ Naja, usw.
usf. Parkhausfassaden, also der nach außen hin sichtbare Teil dieser
„ungeliebten Notwendigkeit“, kommen hingegen leider nur relativ kurz zur
Sprache.
Zugute halten muss man Kleinmanns, dass sich so genau bisher sicher
niemand mit dem Phänomen Parkhaus beschäftigt hat. Bleibt nur die Frage,
für wen dieses manchmal interessante, oft langatmige Werk gedacht ist?
Joachim
Kleinmanns:
Parkhäuser: Architekturgeschicht einer ungeliebten Notwendigkeit
23,8 x 16,6 x 1,4 cm
Jonas Verlag; Deutsch
208 S., Euro 20,00
ISBN-13: 978-3894454470
hoch

Emotion, inflationär verwendet
Christoph Kronhagel (Hg.): Mediatektur
Von Tobias Hofer
Das Buch ist eine körperliche Qual. Weil man ständig all diese
Medienfassaden vor Augen hat, die jeden Moment des eigene Empfindens und
den Menschen kleinwerden lassen, armselig gegenüber einer
Marktwirtschaft, die jede Synapse mit Unsinn zustopft, um das
Wirtschaftssubjekt von seinem ruhigen, gelassenen Weg abzubringen. Es
ist eine Herkulesaufgabe, Kinder großzuziehen in einer blinkenden,
sauber polierten, ganze Häuserwände bespielenden Welt, eine
Herkulesaufgabe deshalb, weil der schmerzende Widerspruch, dass hinter
diesen Fassaden eine graue, menschenfeindliche Welt herrscht, die
anderer Leben ausbeutet ohne ein Empfinden. Das Hasswort Emotion, das
inflationär verwendet wird, um Gefühle nicht mehr aufkommen zu lassen,
nimmt in der hohlen Welt der Medialbauten, der Mediatektur, schreckliche
Gestalt an.
Das schlimmste aber ist wohl doch, dass die Akteure dieser nicht zu
leugnenden grandiosen Möglichkeiten ohne jeden Tiefgang, ohne jeden Sinn für die
Hintergründe ihres Tuns sind. Sie erinnern an die Banker, denen die
Bodenhaftung abhanden gekommen ist, an Ingenieure, die, von Technik
begeistert, den, der mit der Technik umgehen soll, vergessen. Im Laufe
der Lektüre von „Mediatektur“ fängt der Leser an nachzudenken. Nach
einem Start nach Maß durch den Text „Schauplätze der Macht“ beginnt dann
ein geistiger Niedergang, der nur noch von Reklame erzählt, von
Identitäten schaffen, die zu einer Parodie wird, weil die angeblichen
kreativen Vordenker im Dienst von BMW, Bayer und ähnlichem zum geklonten
Marketingmäusen werden, ohne ihr Thema überhaupt noch zu sehen.
Mediatektur - wie man in dem stellenweise durchaus interessanten
historischen Beiträgen lesen kann- könnte mit Tiefgang zu einem Bereich
werden, der durchdacht zu werden lohnte. In diesem Sammelband, der als
Untertitel „Die Gestaltung medial erweiterter Räume“ hat, ist kritisches
Denken außen vor geblieben, selbst bei den hochinteressanten
Kunstprojekten, und man muss annehmen, aus Angst. Die Werbebranche will
Aufträge und keine Miesmacher. Sie benutzt Menschen, sie lebt von der
Zerstörung des öffentlichen Raums, sie fühlt sich angegriffen von allem,
was nicht glänzt. Sie sind die hohle Fratze des Kapitalismus. Das Thema
Mediatektur gehört nicht in die Hände dieser Leute. Sonst kommen solche
Bücher dabei raus.
Christoph Kronhagel (Hg.):
Mediatektur
Gebundene Ausgabe, 24,6 x 16,8 x 3,4 cm
Springer Verlag 2010, Deutsch
448 S., Euro 68,04
ISBN 978-3709103029
hoch

Nicht
nur Architektonisches
Johann Hinrich Classen: Gottes Häuser oder
die Kunst, Kirchen zu bauen und zu verstehen
Von Ricarda Hochländer
Wer Jugendliche fragt, woran sie denken, wenn sie an Kirchen denken,
bekommt oft eine ungewohnt freudige Antwort: An Urlaub! Denn dort gehört
die Besichtigung zum Touristenprogramm an. Glücklich macht am Urlaub,
dass man nicht so richtig dazugehört, dass man sich eine oberflächliche
Begeisterung erlauben kann. So also sieht die Auseinandersetzung mit dem
Christentum aus, ruhig doppelbödig gesagt: Ohne jede Untermauerung.
„Gottes Häuser oder Die Kunst, Kirchen zu bauen und zu verstehen“ hat
Johann Hinrich Claussen, Pastor, Theologe und Autor einschlägiger
Kinderbücher, verfasst. Er hat ein Buch geschrieben, das für junge Leser
voraussetzungslos zu durchschmökern ist, das aber auch wegen der
Originalität seines Ansatzes für alle interessant ist. Jesus war
Bautischler, fiel damit, so Claussen, jedoch nicht auf. Häuser waren
seine Sache nicht, im Gegenteil, Jesus wollte und musste nach draußen,
unterwegs sein, sich nicht einsperren. Er hatte etwas zu verkünden!
Trotzdem brauchte es Orte, an denen man seinen Glauben mit Ritualen
feiern konnte, und zunächst dienten dazu Hausaltäre. Erst Konstantin der
Große (gest. 337) begründete den Sakralbau. Rom, Alexandria,
Konstantinopel – er ließ große Kirchen bauen. Claussen, schwer
evangelisch, führt zur Grabeskirche nicht nur Architektonisches aus,
sondern auch, wie mit ihr bis heute von den Gläubigen umgegangen wird.
Bei seinen Schlüssen kommt einem die Diktion in ihrer näselnden
Gesellschaftskritik bekannt vor: „Aller politischen und sozialen Gewalt
beraubt, kann man die alten Kirchen nutzen, wie man mag, und in ihnen
finden, was man nötig hat, zum Beispiel eine Gegenwelt zum
kapitalistischen Produktions- und Konsumbetrieb, eine freie Fläche der
ästhetischen Freude und der seelischen Erhebung."
Gegen diese Ungenauigkeit eines Kirchenmannes, der vor lauter
Verquickung mit dem Staat die unerträgliche soziale Not vieler Familien
vergessen hat, hilft die Auswahl der Kirchen, derer er sich annimmt: Sie
stehen in dem, was sie dem Gläubigen geben können, für sich. Claussen
deutet Kirchen als Ausdruck ihrer Zeit und kann auf dieser Basis
erklären, was man sonst nur hinnimmt; das ist faszinierend. Epochen,
ihre Baustile, unterschiedliche Weltgegenden und Glaubensrichtungen
werden so zu Leben erweckt. Hagia Sophia, der Dom in Speyer, die
Kathedrale von Amiens, Petersdom, Dresdner Frauenkirche, des Autors
Heimatkirche St. Nikolai in Hamburg und schließlich Brasilia als
moderner Bau. Die Illustrationen –erstklassig angefertigt– zeigen
Fassaden und Grundrisse, derweil Claussen anschaulich die historischen
Hintergründe schildert. Er entscheidet sich natürlicherweise immer für
eine Interpretation, legt sich fest, wo in der Fachwelt debattiert wird. Sprache und Stil haben bewusst nichts
Angestaubtes, die Leser sollen sich nicht langweilen müssen. Das gelingt
(meist; eine Abschnittsüberschrift wie „Vorsprung durch Technik“ muss
man ertragen). Die Gotik provoziert den für Gläubigen befreienden, weil
heute nur noch klemmig gemurmelten Ruf: „Gott ist Licht, Gott ist Farbe,
Gott ist schön, Gott ist da.“
In den Betrachtungen zum Petersdom liegt die größte Stärke des Buches.
Kurz und klar wird die Geschichte des Baus dargelegt, bewundernswert
ohne jegliches Verheddern. Klar auch die Fragen, die man sich auch bei
diesem Dom stellen darf: Ist er zu groß? (Claussen: Ja.) Befördert er
die Spaltung der Christen? (Claussen: Ja.) Ist der Nachbau des
Petersdoms durch den Diktator der Elfenbeinküste 1988 Wahnsinn? (Claussen:
Ja.)
Naturgemäß ist die Frauenkirche nicht ein ganz so wackliges Unterfangen.
Noch einmal können Gegner des Wiederaufbaus traurig nachlesen, warum sie
kein Gehör fanden. Euphorisiert, erleuchtet steht unter „Auferstanden
aus Ruinen“, wie in Dresden ein Massenerlebnis (fünf Millionen Besucher
in drei Jahren) erzeugt wurde, trunken von sich selbst und
geschichtsvergessen, in einem sich auf offener Straße zeigenden
rechtsradikalen Umfeld. Es ist symptomatisch für dieses Buch, das einen
hin- und herreißt, mit- und zerreißt. Es ist erschütternd, wie sehr ein
Buch seine Leser von den Stühlen reißen kann, und lohnenswert.
Johann Hinrich Claussen
Gottes Häuser
Gebundene Ausgabe, 287 Seiten
Beck 2010
Deutsch
ISBN-13:
978-3406607189
24,4 x 17,4 x 2,4 cm
Die Rezensentin hat zuletzt in der
Schriftenreihe Essays zur Kinderliteratur veröffentlicht: „Erstickte
Hochkultur. Die deutsche zeitgenössische Kinderliteratur –zerrieben
zwischen Klientelismus, Partikularinteressen und Vorteilsnahme“ ISBN
978-3-938531-05-1
hoch

Gebäude
und Landschaft
Inspirierend: "Neutra. Complete
Works"
Von Ark Tohn
Sonderausgabe
ist ja meist der Begriff für billiger, taschenbuchiger, das Gegenteil
von sonder-, Gemeinausgabe ist passender. Anders bei dieser, nun ja,
Sonderausgabe. Sie ist in Holzoptik gehalten, und zwar so gekonnt. dass
man zuerst denkt, es wären wirklich Holzbretter, die als Einband dienen.
Dem Inhalt wird ein so auffälliger Start ins Buch gerecht. bis auf
dieses kleine Detail, dass Neutra, der Architekt, der niemals Talmi
zugelassen hätte, sich um Grabe umdrehen würde. Seine Werke nur auf
Optik ausgelegt, ohne das Material wirklich zu ehren? Undenkbar.
Das architektonische Schaffen Richard Neutras wird in Bild und Text
genau und von sicherer Hand ausgewählt vorgestellt. Die Seiten im
Querformat ermöglichen einen so guten Eindruck, dass man bei jedem
Aufblicken aus dem Buch erst aufgewühlt ist und dann in Depressionen
verfallen könnte. Seit Jahrzehnten also gibt es moderne Architektur, auf
die man hätte zurückgreifen, die man hätte weiterentwickeln können.
Neutra zeigt, wie überzeugend Architektur sein kann! Stattdessen
verändert sich Jahrzehnt um Jahrzehnt - seit wir über Nachhaltigkeit
reden sogar Jahr um Jahr - das bauliche Erscheinungsbild ganzer Orte und
Stadtteile in Richtung ästhetischen Supergau. Deutschland, das Land mit
einem intensiv und allerorten betriebenen Architekturstudium (jedenfalls
vor den Bologna-Hochschulreformen) ist eine architektonischer Horror.
Ein Besinnen auf einen Mann wie Neutra würde helfen; Materialien,
Gestaltung, Anmutung - Neutra-Entwürfe sind geniale Würfe.
Natürlich
muss sich auch Architektur den neuen energetischen Zeiten anpassen, und
sich verdeutlichen, dass man in Deutschland solche Glasflächen wie
Neutra (siehe seine Häuser in Berlin oder Wuppertal) nicht mehr planen
kann. Wir
sind ebenso nicht in den Siebzigern, wo es beheizte Rampen als
Garageneinfahrten gegeben hat. Richard Neutra war Amerikaner, und viele
seiner Planungen zielten auf sunshine state Kalifornien ab. Doch die
Grundideen und Genauigkeit im Material transportiert Neutras Arbeiten
direkt in die deutsche Tristesse. Wer gute Architektur möchte, muss die
Menschen wissen lassen, woraus sie jenseits der HOAI, der Honorartabelle
der Architekten, besteht.
"Complete Works" verspricht nicht zuviel: Komplett, sehr gute Photos,
exakte Beschreibungen, Grundrisse, Materialien - nicht originell, aber
vollständig. Diese Zusammenschau ist wirklich inspirierend: Wie Neutra Gebäude und Landschaft verbindet!
Er stellt einen Kontext zur Natur her und schafft dadurch ein ganzes
anderes Lebensgefühl. Mit dem wird man aus dem Buch entlassen.
Neutra - Complete works
Taschen Verlag 2010 (Sprachen:
Deutsch, Englisch, Französisch)
464 S., Euro
49,99
ISBN 978-3836512442
Der Rezensent ist Architekturstudent und
Journalist, der in Librifex für Architekturbücher zuständig ist.
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